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Hochbeet im Eigenbau - der Aufwand lohnt sich!




Aktive des BUND Alzeyer Land haben 2014/2015 mehrere Hochbeete in der Wohngemeinschaft Wörrstadt der Nieder-Ramstädter Diakonie angelegt. Auch im Grünen Klassenzimmer der VG Wörrstadt wurden mehrere Hochbeete gebaut und mit Kindern bepflanzt.

Vorteile von Hochbeeten: Sie sind leicht zu bewirtschaften, man kann in bequemer Höhe gärtnern und kommt meist von allen Seiten gut dran.

Die Pflanzhöhe sollte etwa 80 cm betragen. Wenn man ein Hochbeet für Kinder oder Rollstuhlfahrer plant, kann die Höhe auch geringer ausfallen.

Eine Planskizze mit Maßangaben hilft bei der Berechnung der Beschaffung der Baustoffe und Erdsubstrate.

Die Platzierung sollte direkt auf Gartenboden erfolgen. Nur dann können Regenwürmer und andere Bodenlebewesen von unten eindringen und zur Lockerung und Umsetzung der Erde beitragen. Außerdem ist der Wasserabfluss gewährleistet.

Baumaterial: Ein Hochbeet ist komplett als Bausatz erhältlich und dann dementsprechend teuer. Der Bau ist aber auch mit wenigen Mitteln möglich. Dazu eignen sich Bretter, Balken, Holzbohlen und Wingertstückel. Kanthölzer an den Ecken machen eine Verschraubung möglich und stabilisieren den Kasten. Auch Betonringe, die zum Brunnenbau dienen oder Ziegelsteine, die gemauert werden, eignen sich bestens. Die Baumaterialien sollten zur Anlage und zum Grundstück passen.

Inhalt: Ein hochwertiges Hochbeet aus edlen Hölzern nutzt wenig, wenn minderwertige Erde eingefüllt wird. Eine Mischung aus Gartenerde und Kompost (aus dem Kompostwerk) ist optimal. Auch die Aushuberde kann wieder eingefüllt werden.

Befüllung:

  1. Grob zerhackte Äste und Zweige, die mit umgedrehten Grassoden, abgedeckt werden: 20 cm
  2. Häckselgut oder Rindenmulch, evtl. Papier und Pappe: 25 bis 30 cm hoch.
  3. Gartenabfälle, zum Beispiel Rasenschnitt, Gemüsereste, Staudenschnitt: 15 cm
  4. Laub und halb zersetzer Kompost: 15 cm.
  5. Kompost-Mutterboden-Gemisch: 20 cm

Tipps: Im jeden Frühjahr sollte die absackende Komposterde wieder aufgefüllt werden. Für den Kräuterbereich kann man Feldsteine, die sehr gut die Sonnenwärme speichern, mit einplanen.

Weitere Informationen beim BUND Alzeyer Land: ernst-ludwig.hammen@bund-rlp.de




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