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Stellungnahme des BUND Alzeyer Land vom 25.4.2009

Der BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist ein nach Landesnaturschutzgesetz und Denkmalpflegegesetz, durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzierter, staatlich anerkannter, gemeinnütziger Umweltverband. Die Anerkennung beruht darauf, dass ehrenamtlicher Sachverstand aus der lokalen Bürgerschaft die Politik und ihre Verwaltung im Sinne eines langfristig orientierten Gemeinwohls beraten soll. Und dies tun wir ohne eigene wirtschaftliche Interessen. Mit Blick auf künftige Generationen verstehen wir uns als Lobby für Nachhaltigkeit. Wir setzen uns ein für die Ausgewogenheit ökologischer und sozialer aber auch ökonomischer Interessen. Es liegt in der Natur der Dinge, dass wir uns oft auf Konfliktfeldern zwischen wirtschaftlichen Eigeninteressen und nicht selten kurzfristigen oder gar kurzsichtigen politischen Absichten und Zielen bewegen. Da suchen wir Auswege in langfristig tragfähige Lösungen. Wir sind zu Kompromissen fähig.

Dass wir als „Ökos“ wirtschaftsfeindliche Verhinderer seien, ist schlicht dummes Zeug! Allerdings gibt es Grenzen – Asse und Biblis zum Beispiel und gute Kompromisse für alle Beteiligten wie im Falle Flughafen Hahn.

Auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene sind wir in verschiedenen Gremien beratend tätig und – wenn auch nicht immer- so doch immer öfter werden unsere Vorschläge und fachlichen Stellungnahmen wirksam.

Der Erhalt regionaltypischer Landschaften mit ihrer Artenvielfalt und Schönheit ist uns als verbrauchbare Ressource, aber auch als wirtschaftspolitisch wichtiger Standortfaktor ein besonderes Anliegen.

Wir tragen aber nicht nur einen Bauchladen von Forderungen, Wünschen und „Man sollte -Visionen“ vor uns her. Wir betreiben auch handwerklich Natur- und Artenschutz, innerhalb und außerhalb von Schutzgebieten. Und wir laden Jung und Alt ein zur aktiven Mitarbeit aber auch zur passiven Teilhabe und Freude an lebender Natur.

Stellungnahme zum Kalksteinbruch in Alzey

Auf der Grundlage des Flächennutzungsplans, der Presseveröffentlichungen und eigener Anschauung lehnen wir eine Verfüllung des Steinbruchs ab.

In Abwägung durchaus nachvollziehbarer privatwirtschaftlicher Aspekte mit naturschutzfachlichen und anderen Argumenten ist an diesem Ort eindeutig der Entwicklung von Natur und Landschaft Vorrang einzuräumen.

Ernst-Ludwig Hammen -25.04.2009- Volker Söllner

 




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