Sie befinden sich hier:

Trockenrasen auf dem Steinsborn-Hetzel

Obwohl der Name eher Wasser vermuten lässt, ist auf dieser windexponierten, eher flachgründig, steinigen Parzelle (ca. 2.400 m²) eine Entwicklung von Flora und Fauna trockener Standorte zu erwarten.

Als typische Heuschrecke der Weinlandschaft ruft das Weinhähnchen, grillenähnlich aber melodischer, bei Tag und in warmen Nächten. Fuchs, Hase, Kaninchen, Rebhuhn und Fasan aber auch Zauneidechse, Schwarzkehlchen und Neuntöter fühlen sich hier in dieser Offenlandschaft mit weitem Blick über das Land bis in Hunsrück und Rheingau wohl.

Mit 68 Pflanzenarten wie Flockenblume, Feld-Mannstreu, Wachtelweizen, Lichtnelke, Hasenohr und Johanniskraut ist die Flora in reichhaltiger Entwicklung. Für den Laien auffällig ist die leuchtend rote Karthäusernelke, die in unserer Gegend durchaus selten ist.

Hier kann man auch das Problem mit neu eingebürgerten Pflanzen (Neophyten) wie der Orientalischen Zackenschote (gelbe Blüte, oft am Straßenrand) und der Kugeldistel studieren. Sie sind sehr konkurrenzfest und verdrängen einheimische Arten.

Da wir Herbizide nicht flächendeckend einsetzen wollen, versuchen wir durch Mahd und Abräumen des Mähguts die Kugeldistel vor Ihrer Samenreife zurückzudrängen.




Mach mit!; Her mit den Mäusen

Suche

Metanavigation: