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Die Gehörnte Mauerbiene - Artenporträt März 2022


Foto: Ursula Gönner


Bei der rostrot gefärbten hummelartigen Wildbiene ist das Männchen gut an der weißen Gesichtsbehaarung zu erkennen. Die Hörnchen, die nur die Weibchen besitzen, sind mit bloßem Auge kaum auszumachen.

Pünktlich zur Obstblüte, oft schon im März, schlüpft die fleißige Bestäuberin aus ihren Nisthöhlen. Sie gehört zu dem Viertel der etwa 600 heimischen Arten, die nicht im Boden nisten und nimmt gerne menschliche Nisthilfen an – sofern diese richtig gebaut und aufgestellt werden.

Nisthilfen für Wildbienen - So gelingt der Bau: https://www.bund-rlp.de/service/publikationen/detail/publication/nisthilfen-fuer-wildbienen-so-gelingt-der-bau/

Zusätzlich benötigt die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) ein reichhaltiges Angebot an Frühblühern wie bspw. Veilchen, Apfel- und Kirschbäume, Löwenzahn.

Die Biene ist nicht scheu und lässt sich gut beobachten. Keine Sorge: Die Mauerbiene ist nicht nur friedfertig, der Stachel des Weibchens kann die menschliche Haut nicht durchdringen. Das Männchen ist stachellos.

Momentan gilt die Gehörnte Mauerbiene als nicht gefährdet. Insgesamt ist etwa die Hälfte aller heimischen Wildbienenarten vom Aussterben bedroht.

Weitere Informationen zu Wildbienen: https://www.bund-rlp.de/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienenberatungsstelle/ .



Foto: Ursula Gönner

Quelle: http://alzeyer-land.bund-rlp.de/aktivitaeten_projekte/artenportraets/gehoernte_mauerbiene/